Noch keinen «richtigen Job» gehabt? Genau das wird bei einer Lehrstellenbewerbung erwartet. Du kommst aus der Schule. Zeig stattdessen, was du schon ausprobiert hast und wo du Verantwortung übernimmst.
Schnupperlehren zählen
berufsberatung.ch bezeichnet Schnupperlehren ausdrücklich als erste Berufserfahrung. Du kannst sie im Lebenslauf nennen und im Bewerbungsbrief beschreiben, was du dort gemacht und gelernt hast.
3 Tage · Muster Sport AG
Kundenbegrüssung begleitet, Waren eingeräumt, Lieferungen kontrolliert und Einblick in die Kasse erhalten.
Ferienjobs und kleine Einsätze
Auch ein Ferienjob, Babysitting, Mithilfe in einem Familienbetrieb oder ein regelmässiger kleiner Nebenjob kann etwas zeigen – zum Beispiel Zuverlässigkeit, Umgang mit Menschen oder Verantwortung.
Du musst daraus aber keine Managerposition machen. Schreib einfach, was du tatsächlich gemacht hast.
Schule und Projekte
Auch schulische Projekte können relevant sein. Besonders dann, wenn sie zum Wunschberuf passen.
Aufgabe: Inhalte strukturieren, Bilder bearbeiten und Seiten im Team umsetzen.
Verein, Sport und Hobbys
Regelmässiger Vereinssport, Musik, Pfadi, Jugendorganisationen oder eigene Projekte können zeigen, dass du dranbleibst, mit anderen arbeitest oder Verantwortung übernimmst.
Normal schreibenFC Muster, Junioren B · seit 2023, zwei Trainings pro Woche und Meisterschaftsspiele
Ehrlich bleibt stärker
Du musst keine Erfahrung erfinden, um interessant zu wirken. Ein Lehrbetrieb sucht keine fertige Fachperson, sondern jemanden, der den Beruf lernen will und dazu passt.
Frag dich bei jedem Eintrag: «Was habe ich dort wirklich gemacht?» Wenn du das in einem normalen Satz erklären kannst, reicht das meistens schon.
Aus wenig Erfahrung einen guten CV machen
SwissCVPilot hilft dir, Schule, Schnupperlehren und erste Erfahrungen sauber zu strukturieren – ohne künstliches Aufblasen.
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