Ein vollständiges Schweizer Bewerbungsdossier besteht in der Regel aus Bewerbungsschreiben, Lebenslauf sowie den relevanten Arbeitszeugnissen, Diplomen und Zertifikaten. Für den digitalen Versand sollten die Unterlagen sauber benannt und als PDF bereitgestellt werden.
Ein gutes Bewerbungsdossier ist mehr als eine Sammlung von Dateien. Es soll der Person, die deine Bewerbung prüft, ermöglichen, deinen beruflichen Hintergrund schnell zu verstehen und die wichtigsten Nachweise ohne Suchen zu finden.
arbeit.swiss nennt als typische Bestandteile Bewerbungsschreiben beziehungsweise Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Diplome und Zertifikate sowie Referenzen beziehungsweise einen Hinweis darauf.
Welche Unterlagen gehören ins Bewerbungsdossier?
Für eine klassische Bewerbung sind vor allem vier Bereiche relevant:
- Bewerbungsschreiben: Warum interessiert dich die Stelle und welchen Bezug hast du zur Aufgabe?
- Lebenslauf: Berufserfahrung, Ausbildung und relevante Kenntnisse im Überblick.
- Arbeitszeugnisse: Nachweise über frühere Arbeitsverhältnisse, Funktionen, Leistungen und Verhalten.
- Diplome und Zertifikate: Nachweise für relevante Aus- und Weiterbildungen.
Zusätzliche Dokumente sollten nur beigelegt werden, wenn sie einen erkennbaren Nutzen haben oder ausdrücklich verlangt werden. Ein grösseres Dossier ist nicht automatisch ein besseres Dossier.
Sinnvolle Reihenfolge
Bei Zeugnissen und Nachweisen empfiehlt arbeit.swiss eine chronologische Ordnung mit dem aktuellsten Dokument zuerst. Das entspricht auch der Logik eines modernen Lebenslaufs.
1. Bewerbungsschreiben
2. Lebenslauf
3. Arbeitszeugnisse – aktuellstes zuerst
4. relevante Diplome und Zertifikate
Ordne Nachweise so, dass die Dokumente zur jüngsten und relevantesten Berufserfahrung zuerst sichtbar sind. Die Person, die deine Bewerbung liest, sollte nicht nach dem wichtigsten Zeugnis suchen müssen.
Muss jedes Zeugnis und jedes Zertifikat mit?
arbeit.swiss empfiehlt, Arbeitszeugnisse vollständig vorzulegen. Bei Diplomen und Zertifikaten ist zusätzlich die Relevanz wichtig: Ein Abschluss oder eine aktuelle fachliche Weiterbildung gehört klar ins Dossier; ein Jahrzehnte alter Kurzworkshop ohne Bezug zur Stelle meist nicht.
Wenn ein Bewerbungsportal ausdrücklich bestimmte Unterlagen verlangt, haben diese Vorgaben Vorrang.
Eine PDF-Datei oder mehrere?
arbeit.swiss empfiehlt, Arbeitszeugnisse sowie Diplome und Zertifikate jeweils in PDF-Dateien zusammenzustellen. In der Praxis hängt die endgültige Form auch vom Bewerbungsportal ab.
Wenn ein Portal einzelne Upload-Felder für CV, Schreiben und Zeugnisse vorgibt, sollten diese genutzt werden. Bei einer Bewerbung per E-Mail oder einem einzigen Upload kann ein logisch aufgebautes Gesamtdossier sinnvoll sein.
Dateinamen, die verständlich bleiben
Dateien sollten eindeutig benannt sein. Namen wie Scan003_final_neu.pdf oder CV2.pdf wirken unnötig unübersichtlich.
Vorname_Nachname_Motivationsschreiben.pdf
Vorname_Nachname_Arbeitszeugnisse.pdf
Vorname_Nachname_Diplome.pdf
Vor dem Versand prüfen
arbeit.swiss empfiehlt ausdrücklich eine letzte Kontrolle auf Schreib- und Formatierungsfehler, Vollständigkeit sowie korrekte Dateibezeichnungen.
- Sind Name, Telefonnummer und E-Mail korrekt?
- Ist das Schreiben an die richtige Firma und Person adressiert?
- Stimmen Funktionsbezeichnung und Stellenbezug?
- Öffnen alle PDFs korrekt?
- Sind Zeugnisse vollständig und lesbar?
- Sind die Dateinamen eindeutig?
Bewerbungsunterlagen zusammenhalten
SwissCVPilot verknüpft CV, Motivationsschreiben und Referenzblatt innerhalb desselben Bewerbungssets.
Bewerbung erstellenQuellen und Einordnung
- arbeit.swiss – Bewerbungstipps: Bestandteile des Bewerbungsdossiers, Reihenfolge von Zeugnissen, PDF-Versand und Schlusskontrolle.